Wie Ihr dem vorherigen Artikel entnehmen könnt, habe ich mein erstes Mac Entwicklungsprojekt in einer ersten (zugegeben vorsichtigen) Version 0.1 freigegeben. Dabei habe ich mich natürlich gefragt, wo man denn seine Applikation sinnvollerweise anmelden muss, um sie unter die Leute zu bringen. Ich kenne eigentlich nur zwei Anlaufstellen:
Bei beiden habe ich mich als Entwickler registriert und meine Applikation angemeldet. Relativ schnell erhielt ich die Bestätigung, dass sie in den Katalog aufgenommen wurde. Bei Versiontracker gibt es sogar schon eine erste Bewertung.
Gibt es noch weitere Portale, die ich übersehen habe? Dann immer her damit! :-)
Update:
- iusethis: Hier kann man als Entwickler seine Application (inkl. Homepage, Downloadlink und Appcast) ebenfalls anmelden. (Danke Oliver!)
[english]
Noch zu meinen Windows-Zeiten habe ich gerne die Software Tag&Rename verwendet, um neue Musikdateien zu taggen. Abgesehen vom riesigen Funktionsumfang - den ich weniger genutzt habe - ging es mir vor allem um die Schnittstelle zu Amazon. Durch den Zugriff auf die Datenbank konnte ich mit wenigen Schritten das richtige Album finden und die vorhandenen Daten inklusive einem Coverbild für das Tagging verwenden.
Nach meinem Wechsel zu Mac OS X fehlte mir eine solche Software, denn die vorhandenen Alternativen (Media Rage etc.) waren zu umfangreich und schwerfällig und/oder es fehlte die Anbindung an die Amazon-Datenbank. Idealerweise suchte ich vor einigen Monaten ein erstes Projekt für meinen Einstieg in die Welt des Xcodings und so lag es nahe, eine eigene leichtgängige Tagging-Lösung zu entwickeln. So entstand der Simple Tagger, der nun in einer ersten Version verwendet werden kann. Simple Tagger ist eine einfache Cocoa-Applikation, mit der sich anhand der Amazon-Datenbank MP3-Dateien taggen und umbenennen lassen. Der Funktionsumfang beschränkt sich auf das Nötigste, später folgen dann gegebenenfalls entsprechende Erweiterungen.

Funktionsumfang
- Suchmöglichkeit nach Interpret und Album bei Amazon.de, Amazon.co.uk und Amazon.com
- Liste der Ergebnisse und Auswahlmöglichkeit
- Manuelle Korrekturmöglichkeit der gefundenen Titel
- Erzeugung manueller Einträge
- Manueller Austausch des Covers
- Drag and Drop der zu taggenden MP3-Dateien
- Automatisches Tagging der Dateien anhand der gefundenen Daten
- Umbenennung der Dateien auf Basis der Tags
- Löschen der Tags
- Automatische Updates neuer Versionen
Systemvoraussetzungen
- Mac OS X 10.5 Leopard
- Internetverbindung
Lizenz
Freeware
Kontakt
Fragen, Bugs, Wünsche, Korrekturen und alles Weitere bitte per Mail an
support [at] xcoding.de
Download
Simple Tagger 1.0
FAQs
Folgen in Kürze…
Um einen kleinen Blick auf den Header einer MP3 Datei zu werfen, begab ich mich heute auf die Suche nach einem Hex Editor für Mac OS X. Lange hat sie nicht gedauert und ich würde fündig: 0xED von Suavetech.
Hinter diesem witzigen und passenden Namen verbirgt sich eine schlanke Cocoa-Applikation mit einer funktionalen Oberfläche, die ihren Zweck sehr gut erfüllt hat und zudem einen schnellen Eindruck hinterließ. Ideal für meine Zwecke, da es sich auch noch um Freeware handelt und ich nicht bereit war, für vermutlich nur wenige Einsätze Geld auszugeben.
Ist schon komisch: Subversion ist ja nicht gerade ein neues Versionverwaltungssystem und trotzdem gab es bis vor kurzem keinen vernünftigen Client unter Mac OS X. Wer unter Xcode gearbeitet hat, konnte den internen Client verwenden, aber für andere Projekte sah es eher mager aus.
Durch einen Artikel bei TUAW wurde ich darauf aufmerksam, dass es nun neben dem vor einigen Tagen von mir in einem separaten Artikel erwähnten Versions einen weiteren neuen Client namens Cornerstone gibt.
Beim Kurztest präsentierte die Applikation eine schöne Cocoa Oberfläche in Verbindung mit einer intuitiven Bedienung. Beim Umschalten der Ansicht gab es zwar eine Fehlermeldung, aber das mag man der 1.0 Version noch verzeihen.
Konkurrenz belebt bekanntlich das Geschäft und nun buhlen zwei Programme um die Gunst der Entwickler. Schaden wird es auf keinen Fall.
Jeder kennt sicher das Problem: Ein Bekannter, Freund, Familienmitglied ruft an und benötigt Hilfe bei einem Computerproblem. Nun haben wir ja die dunkle Seite längst verlassen und genießen die strahlende Sonne der Mac-Welt, aber das geht natürlich nicht jedem so. Eigentlich bin ich so ziemlich der einzige mit einem Apple-Rechner in meinem Umfeld, was die Fernwartung zu einer echten Herausforderung gemacht hat. Bislang jedenfalls.
Nun gibt es mit dem TeamViewer eine für den privaten Gebrauch kostenlose Softwarelösung, die sowohl für den Mac als auch den Windows-PC einsetzbar ist. Es ist keine Installation erforderlich und funktioniert auch über Firewalls hinweg. Es müssen lediglich Logindaten (ID und Kennwort) mitgeteilt werden.
Nun können wir uns auf den nächsten Hilferuf sogar freuen! :-)
Wer durch den vorangegangenen Artikel Interesse an den (Video-)Beiträgen der Cocoa Heads hat, kann nun bei viddler auch einige andere Videos der Gruppe finden.
Das GUI-Design einer Applikation hängt im Wesentlichen vom Endgerät ab, auf dem die Software laufen soll. Im Unterschied zum Desktop unterliegt das Design einer Applikation für das iPhone engen Grenzen. Die Bildschirmauflösung ist vorgegeben und ein Scrolling ist nur in vertikaler Richtung möglich. Dementsprechend wichtig ist eine funktionale und ansprechende Gestaltung der grafischen Oberfläche.
Damit man sich möglichst schon im Rahmen des Applikationsentwurfs einen Eindruck über das spätere Aussehen der GUI verschaffen kann, bietet sich ein Entwurf auf Papierform an. Für diesen Zweck gibt es nun bei labs.boulevart Vorlagen als PDF und PSD, die man sich herunterladen und für eigene Zwecke ausdrucken kann. Erhältlich sind diese für das iPhone und das Nokia N95.
Die CocoaHeads ist eine internationale Gruppe, die an verschiedenen Standorten weltweit regelmäßig Themen rund um das Cocoa Framework diskutiert.
Eines dieser Treffen fand am 15. Mai 2008 in Cupertino statt. In dieser Runde gibt es unter anderem eine Einführung von Scott Stevenson in die Entwicklung für Mac OS X. Das Video ist in unterschiedlichen Versionen verfügbar und kann direkt über einen Link bei Theocacao heruntergeladen werden.
Wer des Englischen einigermaßen mächtig ist und eine Einführung in das Thema sucht, sollte sich die Zeit nehmen.
Zu jeder Applikation gehört auch eine - wenn auch kurze - Hilfe. So machte ich mich für meine erste Eigenentwicklung auf die Suche nach Tipps wie man eine Hilfe für seine eigenen Programme erstellen kann.
Heraus kam eine kleine Sammlung von Links, die den Weg beschreiben:
Gerade der erste Link beinhaltet ein wirklich ausführliches Tutorial. Hinzu kommt, dass Andy auch ein Help Toolkit bereit stellt. In diesem findet sich eine Grundstruktur für die Erstellung einer eigenen Hilfe. Den Link dazu findet Ihr in seinem Tutorial.
Nicht wenige werden durch das neue iPhone 3G und die neue Firmware 2.0 in Kombination mit dem mächtigen SDK den Reiz verspüren, für das iPhone zu entwickeln. Bücher sind aktuell noch nicht verfügbar, so dass die Suche nach Informationen auf das Internet beschränkt ist.
Ein guter Anlaufpunkt ist hierbei sicherlich iPhone Development Central, auf der seit kurzem zahlreiche Video Tutorials zu finden sind. Sinnvoll aufgeteilt in Anfänger, Fortgeschrittener und Profi, sollten die Videos vor allem für Einsteiger eine wertvolle Hilfe für den Einstieg in die Entwicklung sein.
A propos Bücher: Der Hillegass in seiner gerade erschienenen dritten Auflage ist immer ein guter Einstieg und sorgt für solides Grundlagenwissen als Basis zukünftiger Cocoa bzw. Cocoa Touch Applikationsentwicklung.