So ähnlich scheint derzeit Apples Strategie hinsichtlich der Änderungen ihrer Lizenzbedingungen für die Teilnahme am Entwicklerprogramm für iOS zu sein. Ihr erinnert Euch an die Änderungen für Bibliotheken, die zu Werbezwecken Geräteinformationen an die Anbieter verschicken?
Dann ist Euch sicherlich auch nicht die Änderungen des Abschnitts 3.2.2 entgangen, die unter anderem Adobes Flash als Plattform für Apps ausgeschlossen haben:
No interpreted code may be downloaded or used in an Application except for code that is interpreted and run by Apple’s Documented APIs and built-in interpreter(s).
Im Rahmen der WWDC hat Apple die Bedingungen ein wenig gelockert:
Unless otherwise approved by Apple in writing, no interpreted code may be downloaded or used in an Application except for code that is interpreted and run by Apple’s Documented APIs and built-in interpreter(s). Notwithstanding the foregoing, with Apple’s prior written consent, an Application may use embedded interpreted code in a limited way if such use is solely for providing minor features or functionality that are consistent with the intended and advertised purpose of the Application.
Matt Drance von Apple Outsider vermutet, dass mit dieser Öffnung vor allem die Spiele-Entwickler unterstützt werden sollen, da nun der Einsatz häufig verwendeter Skriptsprachen wie z.B. Lua wieder möglich ist.
Klingt für mich plausibel und nachvollziehbar, aber ich frage mich, ob Apple nicht vor einer Änderung der Lizenzbedingungen über die Konsequenzen nachdenkt? Oder ist es Apples Strategie, eine klare Grenze nach und nach wieder aufzuweichen? Das wäre angesichts der schlechten Presse (vor allem im Hinblick auf den Ausschluß von Adobe’s Flash) schon verwunderlich.
Vielleicht hat Onkel Steve ja auch einfach nur über sein iPad direkten Zugriff auf die Bedingungen und ändert sie nach Lust & Laune ab…
Kaum ist er dann im Urlaub, müssen die Änderungen quasi geresteved werden. :-)
(via Apple Outsider)